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Alpha Quadrat Bauplanung und Projektmanagement

Presse und Berichte über Alpha Quadrat

Presse · Westdeutsche Zeitung · 16. September 2026

Die WZ über Alpha Quadrat: KI soll die Bauverwaltung entlasten

Auf der Seite „Bergische Wirtschaft“ stellt die Westdeutsche Zeitung vor, woran wir in Wuppertal arbeiten: Formulare, Gutachten und Genehmigungsschleifen im kommunalen Hochbau sollen mit KI-Assistenz schneller werden. Entscheiden soll weiterhin ein Mensch.

MediumWestdeutsche Zeitung, Print, Seite 21
TextNina Mützelburg
FotoAndreas Fischer
Lesezeit4 Minuten
Illustration: ein kommunales Verwaltungsgebäude als Planzeichnung, aus dem sich geordnete Dokumente und Abläufe entwickeln
Vom Aktenberg zum geordneten Ablauf: KI-Assistenz für den kommunalen Hochbau. Illustration: Alpha Quadrat

Worum es geht

Wer im Hochbauamt einer Kommune arbeitet, steht zwischen Politik, Nutzern, Planern, Baustelle und Abwicklung. Starre Vorgaben und über Jahrzehnte gewachsene Normen sorgen dafür, dass ein einzelnes Bauprojekt oft viele Jahre braucht, bis es abgeschlossen ist. Kommt eine Änderung dazu oder wurde etwas vergessen, beginnt die Runde durch Verwaltung und Ausschüsse von vorn. Die WZ zeichnet dieses Bild in ihrem Beitrag nach und beschreibt, wie wir dort ansetzen wollen.

„Bei Änderungen oder wenn etwas vergessen wurde, drehen die Projekte meist mehrere Schleifen innerhalb von Verwaltung und politischen Ausschüssen.“
Lazaros Amperidis, Architekt (AKNW), in der WZ

Dazu kommt: Die Verwaltungen haben für diese Schleifen häufig gar nicht die Kapazitäten. Die Mitarbeitenden sind überlastet, in manchen Fällen bis zum Burn-out. Genau hier soll KI-Assistenz Arbeit abnehmen, die heute von Hand erledigt wird.

Zwei Blickwinkel, ein Ziel

Der Beitrag beschreibt die beiden Perspektiven, aus denen Alpha Quadrat entstanden ist. Gründer und Geschäftsführer Yankhoba Momodou Osterholzer hat drei Jahre in Florida gelebt und dort erlebt, wie viel weiter US-Behörden bei Digitalisierung und KI-Einsatz sind. Mit Automatisierung ist er seit Kindertagen über seinen Vater vertraut. Lazaros Amperidis bringt die Innensicht mit: Der Architekt hat an der Masterplanung beim Bau des Düsseldorfer Flughafens mitgewirkt und für den Kreis Mettmann eine Stabsstelle aufgebaut, die den Schulbaubestand systematisch erfasst, priorisiert und in einen beschlussfähigen Investitionsfahrplan überführt hat. Er weiß, welche Wege ein öffentliches Bauvorhaben gehen muss und wo eine KI wirklich entlasten kann.

Im August 2026 wurde daraus die Alpha Quadrat Bauplanung & Projektmanagement UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Wuppertal.

Was KI konkret übernehmen soll

Viele Abläufe im Hochbau sind standardisiert, müssen aber für jedes Vorhaben und jeden Schritt erneut zu Papier gebracht werden. In der Praxis von Alpha Quadrat könnte eine KI aus wenigen Stichworten die Formblätter vollständig ausfüllen. Der Verwaltungsmitarbeiter prüft das Ergebnis, statt es selbst zu schreiben.

„Der Verwaltungsmitarbeiter liest dann nur noch einmal drüber, muss aber nicht alles selber schreiben.“
Yankhoba Momodou Osterholzer in der WZ

Zweites Beispiel ist das Bauschadensgutachten. Was normalerweise Wochen in der Entstehung braucht, soll mit KI-Unterstützung in wenigen Tagen fertig sein. Beide Werkzeuge sind bei uns in der Entwicklung. Der wirtschaftliche Effekt ist einfach: Kostet eine Baustelle weniger Zeit, spart sie auch Geld.

Wo Deutschland steht

Die WZ ordnet das Vorhaben ein. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zeigt sich optimistisch, dass bis 2030 nahezu alle Prozesse der öffentlichen Verwaltung digitalisiert sein werden. Der Digital-Branchenverband Bitkom schätzt dagegen, dass in der aktuellen Legislaturperiode nur knapp 40 Prozent der Prozesse digitalisiert sein werden. Ein Grund für die Lücke, so die Beobachtung von Lazaros Amperidis, liegt in der Herangehensweise: Häufig werden Beratungsfirmen für viel Geld engagiert, die die sehr individuellen Abläufe in den einzelnen Abteilungen nicht kennen. Alpha Quadrat geht den umgekehrten Weg und digitalisiert mit Wissen aus dem Hochbau gezielt einzelne Abläufe in kommunalen Einrichtungen. Fachlich begleitet wird die Arbeit von Prof. Dr. Silke Schönert, Professorin für Projektmanagement und Business Information Systems an der Rheinischen Hochschule Köln.

Wie es weitergeht

Der Start im Hochbau ist der Erfahrung geschuldet, das Ende ist er nicht. Wir sind sicher, dass die gleichen Prozesse später auch in anderen Bereichen der Verwaltung für schlanke Abläufe sorgen können.

Originalbeitrag

„Start-up will KI in die Verwaltung bringen“

Westdeutsche Zeitung, Mittwoch, 16. September 2026, Bergische Wirtschaft, Seite 21. Text: Nina Mützelburg, Foto: Andreas Fischer. Diese Seite fasst den Beitrag in eigenen Worten zusammen; Zitate sind die Aussagen unserer beiden Gesprächspartner gegenüber der WZ.

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