Von der Bahnsteighalle bis zum Uhrturm.
Bahnhöfe sind Verkehrsbauten unter Dauerlast: Reisendenströme, Barrierefreiheit, Bahnbetrieb und oft historische Substanz hängen an der Planung. Wir begleiten Bahnsteighallen, Empfangsgebäude und Zugänge, Neubau, Ertüchtigung im laufenden Betrieb und die Prüfung von Bestandsbauten, mit Festpreis vor Beauftragung.
VOM GLEIS BIS ZUM FIRST · DER BAHNHOF ALS SYSTEM
Ein Bahnhof, Ebene für Ebene.
BAHNHÖFE · EXPLOSIONS-AXONOMETRIE · O. M.
EBENEN ERKUNDEN, ÜBERFAHREN ODER TIPPEN
So planen und prüfen wir Bahnhöfe und Verkehrsbauten, von der Bahnsteighalle bis zum Uhrturm.
Bahnhofsprojekt anfragenHalle, Empfangsgebäude, Zugang, aus einer Hand.
Bahnsteighalle & Dach
Weitgespannte Hallen und Tonnendächer, Bahnsteigüberdachungen und Tragwerke, Lasten, Entwässerung und Wartungszugänge mitgedacht.
Empfangsgebäude
Schalter- und Servicebereiche, Reisezentren, Gastronomie und Zugänge, Wege kurz, barrierefrei und übersichtlich.
Bahnsteige & Zugang
Bahnsteige, Unterführungen, Aufzüge und Rampen, barrierefreier Zugang nach den Regeln der Technik.
Bestand & Denkmal
Historische Bahnhöfe behutsam ertüchtigen: Substanz sichern, Technik nachrüsten, Denkmalbelange wahren.
Gutachten & Prüfung
Bautechnische Prüfung von Hallen, Dächern und Bausubstanz, neutrale Grundlagen für Betreiber und öffentliche Hand.
Machbarkeit & Kosten
Kubatur, Flächenprogramm und grobe Kosten als belastbare Entscheidungsgrundlage, auch für Gremien und Aufgabenträger.
Auftraggeber sind hier häufig die öffentliche Hand, Aufgabenträger oder Betreibergesellschaften. Wie wir vergabefreundlich arbeiten, steht unter Öffentliche Hand; große Vorhaben begleiten wir wie unter Großprojekte beschrieben.
Verkehrsbau zwischen zwei Welten.
Ein Bahnhof gehört gleichzeitig dem Baurecht und dem Eisenbahnbetrieb: Beide Welten stellen eigene Anforderungen, die zusammengeführt werden müssen. Die folgenden Punkte zeigen, worauf es dabei ankommt.
Bauen unter laufendem Betrieb
Ein Bahnhof steht nie still: Reisende, Fahrgastinformation und Rettungswege müssen während der gesamten Bauzeit funktionieren. Bauphasen, Sperrpausen und provisorische Wegeführung werden minutiös mit dem Infrastrukturbetreiber abgestimmt, Nachtarbeit und eng getaktete Gleissperrungen sind dabei eher die Regel als die Ausnahme.
Schnittstelle zur Eisenbahninfrastruktur
Bahnsteige, Dächer und Zugänge sind eng mit Signaltechnik, Oberleitung, Gleisgeometrie und dem lichten Raum der Fahrzeuge verzahnt. Planungen an Verkehrsstationen laufen deshalb nicht nur über die Bauaufsicht, sondern zusätzlich über die Genehmigungsverfahren und technischen Regelwerke des Infrastrukturbetreibers, eine zweite Genehmigungsebene, die von Anfang an mitgedacht werden muss.
Denkmalschutz am Empfangsgebäude
Viele Empfangsgebäude stehen unter Denkmalschutz: Fassade, Hallendach und historische Ausstattung sind Substanz, die erhalten werden soll, während im Inneren moderne Technik, Barrierefreiheit und Brandschutz nachgerüstet werden müssen. Der Ausgleich zwischen Substanzschutz und heutigen Anforderungen wird früh mit der Denkmalbehörde verhandelt, nicht am Ende der Planung.
Stufenfrei zu jedem Bahnsteig.
Stufenfreier Zugang zu jedem Bahnsteig, über Aufzug oder Rampe, ist heute Grundvoraussetzung für jeden Bahnhofsumbau. Wo der Platz es zulässt, ist die Rampe die robustere Lösung, wo nicht, entscheidet der Aufzug über die tatsächliche Erreichbarkeit der Bahnsteige im Alltag.
Aufzüge in Verkehrsstationen sind Dauerläufer unter hoher Beanspruchung: Redundanz bei Ausfall, Störungsanfälligkeit und Wartungszugänge gehören von der ersten Skizze an ins Konzept. Ein Aufzug, der regelmäßig ausfällt, macht den barrierefreien Zugang faktisch zunichte, deshalb planen wir Wartungskonzept und Redundanz von Anfang an mit, nicht als Betreiberproblem nach der Eröffnung.
Von der Rauchableitung bis zur Sperrpause.
- Rauchableitung unter weitgespannten Bahnsteighallen und Dächern
- Fluchtwege über Bahnsteigkanten, Unterführungen und Treppenanlagen
- Abstimmung des Brandschutzkonzepts mit der örtlichen Feuerwehr
- Provisorische Wegeführung und Ersatzbeschilderung während der Bauphasen
- Sperrpausenplanung gemeinsam mit dem Infrastrukturbetreiber
- Baustellenlogistik abseits der Reisendenströme und Rettungswege
Auffälligkeit an der historischen Bahnsteighalle oder am Empfangsgebäude?
Riss im Mauerwerk, Feuchte am Dachtragwerk, Schaden an der Bausubstanz: Schildern Sie den Zustand im Gutachten-Generator und erhalten Sie sofort einen kostenlosen fachlichen Vorbefund, den Sie in Ihre Meldung an den Aufgabenträger oder Betreiber aufnehmen können.
Erst der Betrieb, dann der Bau.
Bedarf und Betrieb klären
Reisendenzahlen, Wege, Barrierefreiheit und Betriebsanforderungen der Schiene, die Basis jeder Planung.
Konzept und Machbarkeit
Flächenprogramm, Kubatur und ein Kostenrahmen, der Aufgabenträger und Betreiber trägt.
Planung und Begleitung
Von der Genehmigung bis zur Bauüberwachung, bei laufendem Bahnbetrieb sorgfältig getaktet.
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.
Ob Halle, Empfangsgebäude, Zugang oder Prüfung im Bestand, ein paar Angaben genügen. Wir melden uns mit einem Vorschlag und einem Festpreis, bevor Kosten entstehen.
Erst die Machbarkeit für ein Grundstück oder Areal? Das geht schnell mit BauCheck48.
ALLE PREISE SIND ORIENTIERUNGSWERTE; DEN VERBINDLICHEN FESTPREIS ERHALTEN SIE VOR BEAUFTRAGUNG. PLANERISCHE UND GUTACHTERLICHE LEISTUNGEN ERBRINGEN WIR UNTER FACHLICHER VERANTWORTUNG UNSERES ANGESTELLTEN ARCHITEKTEN (MITGLIED DER ARCHITEKTENKAMMER NRW).
